1979 - 1989

Am 7. April 1982 kam es zum zweiten Großbrand in der neueren Geschichte der Feuerwehr. Die Explosion eines Tankzuges bei der Tankstelle in der Schönbuchstrasse zerstörte zwei Gebäude. Die Feuerwehr konnte aufgrund ihres beherzten Eingreifens eine Katastrophe verhindern. Dies war unter anderem auch deshalb möglich, da die Wehr zwischenzeitlich mit 3 Fahrzeugen und der Maschinenleiter doch recht gut ausgerüstet war. Einziger Nachteil jedoch war, dass das Feuerwehrmagazin mit seinen 2 Garagen zu klein war, und das TLF 8 und die Leiter in der alten Schule untergebracht werden mussten. Dies war auf die Dauer kein haltbarer Zustand, was auch die Gemeindeverwaltung eingesehen hat. Bereits im Jahre 1979 wurde dem Gemeinderat vorgeschlagen, ein neues Feuerwehrmagazin zu bauen.

Im März 1980 wurde dann, nach heftigen Diskussionen der Standort in der Schloßstrasse  von der Gemeinde festgelegt. Dem Antrag des DRK, ebenfalls in dem neuen Gebäude unterzukommen wurde zugestimmt. Im März 1983 wurde dann mit den Bauarbeiten begonnen. Am 28. September 1984 war es endlich soweit. Mit einem Festakt und anschließendem 3 tägigen Fest wurde das neue „Rettungszentrum“ seiner Bestimmung übergeben.

Ziemlich genau 2 Monate später kam es zum 3 Großbrand in der Gemeinde innerhalb von 8 Jahren. Am 30. November 1984 brannte die Lagerhalle der Fa. Bucher vollständig aus. Die Feuerwehr, die von den Nachbarwehren aus Bernhausen und aus Esslingen unterstütz wurden, konnten nur das Übergreifen der Flammen auf das  Bürogebäude und die Nachbargebäude  verhindern, da die Lagerhalle beim Eintreffen der Wehr bereits in voller Ausdehnung brannte.

Nicht zuletzt die großen Brände der letzten Jahre veranlassten die Feuerwehr,  die bei der Gemeinde einen Ersatz für den mittlerweile fast 30 Jahre alten Opel Blitz zu beantragen, da dieser den Anforderungen der modernen Brandschutzes nicht mehr gewachsen war.  Nicht nur Bürgermeister Werner Präg, sondern auch der Gemeinderat standen diesem Wunsch sehr aufgeschlossen gegenüber. Somit konnte am 19. September 1986 ein neues TLF8 von der Feuerwehr übernommen werden.

Am 31. Oktober 1987 wurde die Wehr Um 14:12 Uhr alarmiert. Im Hagenauer Hof brannte eine mit Flüssiggas betriebene Maistrocknungsanlage in einer Lagerhalle in voller Ausdehnung. Die Wehr rückte mit sämtlichen Fahrzeugen aus. Wichtigstes Ziel war es, die Lagerhalle selbst vor den Flammen zu schützen. Das Wasser konnte aus einem Löschwassertank, der sich unterhalb des Wohngebäudes befindet, entnommen werden. Die Anlage wurde mit Metallsägen geöffnet und der brennende Mais entnommen und abgelöscht. Das Ziel, die Lagerhalle und das Wohngebäude zu retten, konnte durch den schnellen Einsatz der Feuerwehrleute erreicht werden.

Es soll hier aber nicht nur von Bränden und Katastrophen berichtet werden. Denn auch die Kameradschaft steht bei der Feuerwehr hoch im Kurs. Denn es ist wichtig, dass sich im Ernstfall jeder auf jeden verlassen kann. Zur Pflege dieser Kameradschaft werden bei der Feuerwehr Neuhausen auch in der Regel alle 2 Jahre mehrtägige Ausflüge veranstaltet. Im Jahre 1989 fand dieser Ausflug vom 29.9. bis 1. 10. in den Bayrischen Wald statt. Über die Zwischenstationen Geisenfeld und Weltenburg, auf der Donau nach Kehlheim ging es nach Spiegelau, dem Ziel der Reise. Am zweiten Tag eine Glasbläserei in Frauenau und eine Bärwurzbrennerei in Zwiesel besichtigt. Auch wurde die deutsch-tschechische Grenze bei Bayrisch Eisenstein besucht. Was zu diesem Zeitpunkt noch keiner von uns wusste war, wie Geschichtsträchtig dieser Besuch im nachhinein sein sollte. Denn in der Nacht nach unserm Besuch öffnet sich die Grenze für die damaligen Prager Botschaftsbesetzer, was ja später zum Fall der Mauer und der Auflösung der DDR führte. Am letzten Tag ging die Fahrt dann über Weihenstephan und Freising zurück nach Neuhausen.

1990-1999

In der Hauptversammlung am 3.3.1990 stelle Kommandant Alfred Lang seinen Posten aus Altersgründen zur Verfügung. Mit großer Mehrheit wurde der seitherige Stellvertreter Helmut Fay zum neuen Kommanten gewählt. Fast einstimmig wurde Rudolf Bayer als Stellvertreter gewählt.

Am 12.3 1991 kommt es zu einem Dachstockbrand in einem Doppelhaus in der Wilhelm-Maybach-Straße. Die Feuerwehr kann das übergreifen der  Flammen auf die andere Haushälfte verhindern. Auch in diesem Jahr wurde vom 22. – 23.6 wieder ein 2 tägiger  Ausflug in das kleine Walsertal unternommen.

1992 kommt es am 20.9. nochmals zu einem weiteren Dachstuhlbrand in der Esslinger Strasse. Der Dachstuhl brennt zwar völlig aus jedoch nehmen die Nachbargebäude keinen Schaden.

Das Jahr 1993 war dann ein Jahr, das hauptsächlich mit „normaler“ Feuerwehrarbeit ausgefüllt wurde. Es gab also keine größeren Brände. Nicht nur deshalb konnte die Wehr wieder einen 3 tägigen Ausflug machen. Nachdem die Maueröffnung nun schon einige Zeit her war, hatte man sich entschlossen, vom 29. – 31. 5. in die „neuen Bundesländer“ nach Eisenach zu fahren. Über Würzburg ging es zur Wartburg bei Eisenach. Dann schloss sich eine Stadtrundfahrt durch Eisenach an. Nach der ersten Nacht im „Seeparkhotel Kirschheim“ ging es am nächsten Tag in ein Kali-Erlebnisbergwerk nach Merkers. Dort konnte man 500 m unter der Oberfläche ein Museum sowie den größten unterirdischen Schaufelbagger besichtigen und auf einem LKW ein 27 km lange Rundfahrt durch das Streckensystem mitmachen. Auf der Rückfahrt wurde dann noch das Deutsche Feuerwehrmuseum in Fulda besichtigt

Im Jahre 1994 wird die Wehr am 9. 7. um 0:58 Uhr alarmiert. In der Gartenstraße kommt es zu einem Wohnungsbrand bei dem ein Zimmer im 1. Obergeschoss stark beschädigt wird. Durch das umsichtige Verhalten der Wehr kann der Wasserschaden in der Wohnung im Erdgeschoss  relativ gering gehalten werden.

Ein weiterer Großbrand ist im Jahre 1996 zu vermelden. Am 24. 2. wurde um 3:27 Uhr Vollalarm für die Neuhäuser Wehr gegeben. In der Friedrichstraße brannte ein älteres Bauernhaus mit Scheune. Die Bewohner, 3 türkische Familien mit insgesamt 11 Personen konnten sich noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr glücklicherweise selbst retten, nachdem sie von Passanten geweckt wurden. Allerdings verletzte sich ein Bewohner beim Einschlagen einer Fensterscheibe schwer, 3 weitere Personen erlitten leichte, einer schwere Rauchvergiftungen. Die Tatsache, dass sich die Einwohner selbst retten konnten, hat eine Katastrophe verhindert, denn das 32 Jahre alte TLF8, mit dem die für die Personenrettung wichtige Anhängeleiter transportiert wird, fiel bei der Anfahrt zum Brandplatz mit technischem Defekt aus. Somit  musste die Leiter später zur Brandbekämpfung von einem anderen Fahrzeug geholt werden. Bei diesem Brand musste die Wehr neben dem Feuer auch noch mit den widrigen Umständen von Minus 10 Grad und dadurch bedingt mit eingefrorenen Geräten und Glatteis kämpfen.

In der Hauptversammlung am gleichen Abend des Brandes konnte Kommandant Helmut Fay den neuen Bürgermeister Ingo Hacker begrüßen. Gleichzeitig konnte er mitteilen, dass für das am morgen ausgefallene TLF 8  bereits Ersatz in Form eines LF16/12 geplant und von den Gemeindegremien auch bewilligt ist.

Das Jahr 1996 sollte jedoch nicht nur tragische Momente für die Feuerwehr haben, sondern wurde auch noch von einem erlebnisreichen Ausflug in die Schweiz etwas versüßt. Vom 28. – 30. Juli war die Wehr unterwegs, um das Land der Eidgenossen unsicher zu machen. Am ersten Tag ging es schnurstracks nach Disentis, um nach einem Stadtbummel und einer Klosterbesichtigung mit dem weltbekannten „Glacier Express“ durch die Schweizer Gletscherwelt zu fahren. Am Ziel der Bahnfahrt in Brig warteten die Busse zur weiterfahrt nach Martigny, wo die Hotelzimmer auf die Feuerwehrleute mit Ihren Begleitungen warteten. Am nächsten Tag ging es mit dem Mont Blanc Express nach Chatelard an der französischen Grenze. Von dort ging es über Chamonix zum Trientgletscher, wo dann eine größere Wanderung auf dem Programm stand. Nach einem gemütlichen und kameradschaftlichem Abend und einer Kurzen Nacht ging es dann am nächsten Morgen über den Genfer See zurück nach Hause. Bei dieser Rückfahrt war Eile ansagt, da an diesem Abend das Endspiel der Fußball Europameisterschaft angesagt war.

Am 7. Juli 1997 wurde das neue LF16/12 feierlich der Wehr anlässlich des „Tag der offenen Tür“ der Wehr übergeben. Das alte TLF8, das die Feuerwehr ein Jahr zuvor so schändlich im Stich gelassen hat, wurde außer Dienst gestellt

Die Einsatztauglichkeit des neuen Fahrzeuges konnte dann am 8. Februar 1998 unter beweis gestellt werden. Um 16:31 wurde die Wehr zu einem Schuppenbrand in die Klosterstrasse gerufen. Beim Eintreffen der Wehr stand ein Schuppen neben der Kaplanei in vollen Flammen. Auf der dem Brand zugewandten Seite der Kaplanei waren bereits Fenster geborsten und ein Fensterstock brannte. Ebenso brannten Teile des Ortganges der Kaplanei. Da der Schuppen nicht mehr zu retten war, konzentrierten sich die Löscharbeiten auf die Sicherung der Kaplanei, auf die das Feuer ernsthaft überzugreifen drohte. Dies ist den 32 ausgerückten Wehrmännern dann schließlich auch gelungen. Am 30. November des gleichen Jahres wurde die Wehr zu einem Scheunenbrand in die Entenstrasse gerufen. Als die 37 Wehrmänner am Brandplatz ankamen, brannte der Innenraum der Scheune in voller Ausdehnung sowie Teile des Dachstuhles. Das Feuer konnte rasch unter Kontrolle gebracht werden. Die Scheune wurde komplett ausgeräumt um vorhandene Brandnester abzulöschen.

Am 13. Februar 1999 kam es zu einem weiteren, nicht zu unterschätzenden, Großbrand auf dem Hagenauer Hof. Dort brannte beim Eintreffen der Feuerwehr eine Lagehalle in voller Ausdehnung. Erstes Ziel der Wehr musste in diesem Fall sein, den direkt angrenzenden Hühnerstall mit insgesamt 30.000 Legehühnern vor den Flammen zu schützen. Um dieses zu erreichen wurden auch noch Fahrzeuge der Nachbarwehren aus Filderstadt alarmiert. Mit vereinten Kräften konnte ein übergreifen der Flammen auf den Hühnerstall verhindert werden. Als besonders wichtig erwies sich auch bei diesem Einsatz, dass durch den Löschwassertank unter dem Wohnhaus und einem nahegelegenen Löschwasserteich kein Mangel an Wasser vorhanden war. Nach 8 Stunden war der Brand gelöscht. Zum 2. Großbrand des Jahres 99 wurde die Wehr am 1. Juli um 2:40 gerufen. In der Mörikestrasse brannte der Wareneingang eines Supermarktes in voller Ausdehnung. Zunächst wurde das Feuer auch über einen Innenangriff aus dem Verkaufsraum bekämpft. Dieser musste jedoch rasch eingestellt werden, da das Feuer sich im Dachstuhl weiterfraß und Einsturzgefahr bestand. Kurze Zeit später stürzte das Dach in sich zusammen. Nach ca. 3 ½  Stunden war der Brand gelöscht. Die Nachlöscharbeiten dauerten noch weiter 5 Stunden. Verletzt wurde niemand.

2000 - Gegenwart

Mit dem Jahrtausendwechsel kam auch ein Wechsel in der Führungsspitze der Feuerwehr. Kommandant Helmut Fay und sein Stellvertreter Rudolf Bayer stellten sich aus beruflichen Gründen nicht mehr zur turnusmäßigen Neuwahl. In der Hauptversammlung am 11. März 2000 wurde dann Gerhard Fuchs zum Kommandant und Ralf Vollenkemper zu seinem Stellvertreter gewählt.

Unter der neuen Leitung wurde vom 6. – 8. Oktober 2000 ein Ausflug in das Berchtesgadener Land unternommen. Am Ziel in Inzell wartete ein sehr gutes Hotel auf uns. Am Zweiten Tag wurde ein Salzbergwerk und eine Enzianbrennerei besichtigt, und am letzten Tag hatten wir auf der Rückfahrt einen längeren Aufenthalt in München. Dies wäre bestimmt ein noch tollerer Ausflug geworden, wenn nicht Petrus etwas dagegen gehabt hätte. Leider regnete es die ganzen 3 Tage nur einmal…!

Beim „Tag der offenen Tür“ am 13. Mai 2001 konnte die Wehr dann noch ein weiteres Fahrzeug entgegen nehmen. Es handelte sich um einen Gerätewagen – Transport (GW-T). Bei dieser Gelegenheit wurden auch die ausgemusterten Fahrzeuge TLF 8 (Unimog) und LF 8 (Opel-Blitz) an die Feuerwehr Oldtimer Freund Esslingen übergeben.

Das Jahr 2003 war ein Jahr, in dem es große Ereignisse gab. In diesem Jahr wurde die Feuerwehr Neuhausen a.d.F. 125 Jahre alt. Die Festlichkeiten begannen mit einem großen Festakt am 10. Mai 2003 in der Egelseehalle. Kommandant Gerhard Fuchs konnte an diesem Tag viele prominente Gäste begrüßen. Ein besonderer Willkommensgruß galt dem Regierungsvizepräsidenten Herrn Dr. Horst Rapp. Des Weiteren waren noch vom Regierungspräsidium Bezirksbrandmeister  Frieder Lieb,  der Präsidenten des Landesfeuerwehrverbandes und Leiter der Feuerwehr Stuttgart Stadtdirektor Dr. Frank Knödler, unser Bürgermeister Ingo Hacker und dessen Vorgänger, Bürgermeister i.R. Werner Präg, die beiden Bundestagsabgeordneten Markus Grübel (CDU) und Karin Roth (SPD), vom Landratsamt Esslingen stellvertretend für den Landrat der 1.Landesbeamten Hanno Hurth, der Kreisbrandmeister Bernhard Dittrich, der Kreisoberamtsrat Ernst Ruoß sowie die Damen und Herrn des Gemeinderates bei diesem Festakt anwesend. Neben vielen, allerdings sehr kurzweiligen Reden, gab es auch noch ein buntes Programm, das von Klaus Friton, den M-Singers der MGV Neuhausen und der Theatergruppe „D’Bauzebühne“ gestaltet und von Rolf Haas moderiert wurde.

Vom 23. bis 25.Mai 2003 fand dann das große Fest zum 125-jährigen Jubiläum statt. Nach dem Fassanstich durch Bürgermeister Ingo Hacker und Kommandant Gerhard Fuchs fand am Freitagabend ein „Jahrgangstreffen“ statt, das vom Musikverein Neuhausen umrahmt wurde. Der Samstag stand ganz im Zeichen der Abnahme der Leistungsabzeichen in Bronze, Silber und Gold. Dies war das erste mal. dass eine solche Abnahme in Neuhausen stattfand. Die Rettungshundestaffel Nürtingen-Kirchheim zeigte am Nachmittag, was ihre Hunde so alles können müssen, um in schwierigen Situationen zu bestehen. Am Mittag konnten wir dann auch unsere Kameraden aus Vandans begrüßen, die dieses Fest mit uns zusammen feiern wollten. Am Samstag Abend fand dann eine große Oldie-Night mit den „Maroons“ statt. Der Sonntag begann mit einer Totenehrung und einem Festgottesdienst in der „Peter- und Paulskirche“. Danach spielte der Musikverein Neuhausen zu Frühschoppen. Am Nachmittag gab es noch einige Schauübungen der „Feuerwehr Oldtimer Freunde Esslingen“ an denen auch unsere alten Fahrzeuge teilnahmen. Zum Festausklang spielte dann am Sonntagabend noch der Kapelle „Die Gramphies“

Nicht nur die Feuerwehr feierte in diesem Jahr ein Jubiläum, auch die Gemeinde Neuhausen konnte Ihr 850-jähriges Bestehen feiern. Aus diesem Anlass fand am 20.7.2003 ein großer Historischer Umzug statt, an dam auch die Feuerwehr in historischen Kostümen und mit einem, von Pferden gezogenen, Hydrophor teilnahm.

Der 7. Juli 2003 war ebenfalls ein historischer Tag für die Freiwillige Feuerwehr Neuhausen. An diesem Tag fand die offizielle Gründungsfeier der Jugendfeuerwehr Neuhausen statt. Mit insgesamt 24 Jugendlichen war der Startschuss ein voller Erfolg. Auf den Jugendfeuerwehrwart Stefan Eisele und seine 7 Helfer warten nun zahlreiche Aufgaben, damit sich die Jugendfeuerwehr in Neuhausen auch etablieren kann.

Das ereignisreiche Jahr 2003 sollte auch noch einen kameradschaftlichen Höhepunkt erhalten. Von 7. bis 9. November fand ein Ausflug nach Hamburg statt. Dieser wurde erstmals nicht mit einem Bus, sondern ausschließlich mit öffentlichen Verkehrsmitteln durchgeführt. Mit dem ICE ging es Freitagmorgens nach Hamburg. Danach standen eine Stadtrundfahrt und eine Hafenrundfahrt auf dem Programm. Am Samstag besichtigten wir das Rathaus und schauten uns noch die Außenalster von Schiff aus an. Der Sonntag führte uns in den Museumshafen von Övelgönne. Der Nachmittag war dann zur freien Verfügung bevor uns der ICE am späten Sonntagabend dann wieder heil nach Hause brachte.

Bei der Leistungsschau am 19. und 20 Mai 2007 konnte die Wehr das neue Hilfeleistungs- und Löschfahrzeug HLF 20/16 aus den Händen von Bürgermeister Ingo Hacke in Empfang nehmen. Nachdem wir seit 2006 auch den Autobahndienst mit übernommen haben, wurde uns mit diesem Fahrzug das „richtige Handwerkszeug“ für die kommenden Aufgaben in die Hände gegeben. Dies wurde dann auch mit einem 2-tägigen Fest gebührend gefeiert.

Am 13.3.2010 gab es einen Wechsel in der Führung der Wehr. Der seitherige Kommandant Gerhard Fuchs und der stellvertretende Kommandand Ralf Vollenkemper stellten sich nach 10jähriger Tätigkeit nicht mehr zur Verfügung.
Bei den Neuwahlen wurde Thomas Ernst zum Kommandant und Mathias Schwind zum stellvertretenden Kommandanten gewählt. Gerhard Fuchs wurde dann aufgrund seiner Verdienste um die Wehr zum Ehrenkommandanten ernannt.

Rudolf Bayer, der nach 40 jährigem Dienst aus der aktiven Wehr ausschied wurde zum Ehrenfeuerwehrmann ernannt.

Am 13.10.2013 erhält die Feuerwehr Neuhausen ihren ersten Einsatzleitwagen (ELW1). Der Ausbau der Firma Barth wurde auf einem Sprinter Fahrgestell von Mercedes Benz durchgeführt. Dieses Fahrzeug ist ein wichtiger Bestandteil der heutigen Zeit, um die Einsatzdokumentation lückenlos und vollständig durchführen zu können.

An der Hauptversammlung 2015 gibt Mathias Schwind nach 5 Jahren im Amt als stellvertretender Kommandant dieses weiter an seine zwei neuen Nachfolger Frank Bayer und Dirk Grütjen.

Am 11.07.2015 wird die Sondereinheit „Höhenrettung Neuhausen/F.“ offiziell in den Einsatzdienst gestellt. Die Gruppe unter der Leitung von Frank Bayer besteht aus insgesamt 12 aktiven Mitgliedern der Feuerwehr Neuhausen. Die Einheit hat seit Anfang 2014 eine intensive Vorbereitung und Ausbildung absolviert und ist nun bereit, für den Landkreis Esslingen die Einsatzbereitschaft herzustellen.

Am selben Tag, dem 11.07.2015, wurde zudem der neue Mannschaftstrantportwagen (MTW) der Wehr eingeweiht.

Bei der Hauptversammlung am 05.03.2016 wechselt Martin Bayer nach 41 Dienstjahren und 41 Jahren als Kassier in die Altersabteilung. Da die turnusmäßige Wahl erst 2017 stattfindet wird als sein Nachfolger vorerst für 1 Jahr Dieter Mayer gewählt. Außerdem wird Wolfgang Fuchs für 40 Feuerwehrdienstjahre geehrt und mit dem Feuerwehr-Ehrenabzeichen in Gold von dem Landesfeuerwehrverband BW ausgezeichnet.

Am 01.08.2016 kann die Sondereinheit „Höhenrettung“ ihren ersten Einsatz erfolgreich abarbeiten. In der Oberen Bachstraße musste eine Person mittels Schleifkorbtrage aus dem ersten Obergeschoß gerettet werden. Da eine Zufahrt für die Drehleiter nicht möglich und der Transport durch das Treppenhaus aufgrund der schwere der Verletzungen zu riskant war, musste eine seilunterstützte Rettung durch das Fenster durchgeführt werden. Die Bewährungsprobe für die neue Höhenrettungsgruppe war somit erfolgreich abgeschlossen.

Am Samstag den 18. März 2017 fand die Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Neuhausen statt. Die Feuerwehr Neuhausen besteht zu dieser Zeit aus 4 Abteilungen: Einsatzabteilung der zurzeit 66 aktive Feuerwehrleute angehören – davon 1 Feuerwehrfrau, Jugendfeuerwehr mit 14 Mitgliedern – davon 2 weibliche Mitglieder, Altersabteilung mit 14 Altkameraden, Spielmannszug mit 21 Spielleuten.

Wahlen und Ernennungen: Turnusgemäß fanden in 2017 die Wahlen zum Kassier, zum Schriftführer, zum Ausschuss und der Kassenprüfer statt. Als Kassier wurde Dieter Mayer einstimmig bestätigt. Auch die Kassenprüfer Wolfgang Fuchs und Sven Franke wurden einstimmig wiedergewählt. Als neuer Schriftführer wurde Arno Fuchs gewählt, nachdem Tobias Mai nach 17 Jahren das Amt des Schriftführers auf eigenen Wunsch ablegte. Als Ausschussmitglieder wurden Ralf Vollenkemper, Christoph Deuschle, und Matthias Schwind durch geheime Wahl bestätigt. Neu in den Ausschuss gewählt wurden Dominic Braunmüller und Christian Bolz, nachdem Andreas Jaudas und Steffen Mayer nicht mehr zur Wahl standen. Michael Kohout wurde als Jugendwart und Patrick Bayer als Stellvertreter des Jugendwartes eingesetzt, nachdem Steffen Fuchs sein Amt aus beruflichen Gründen abgegeben hatte.

Dies waren die bisherigen Höhepunkte in der Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr Neuhausen a.d.F. Sofern sich weitere Ereignisse ergeben, die es Wert sind, in die Geschichte der Wehr einzugehen, werden diese selbstverständlich nachgetragen.