Übung bei der Fa. Ottenbruch
am 12. September 2003

Bei unserer Übung am 12. 9. 2003 wurde angenommen, dass durch Schweißarbeiten im Lager für Kunststoffrohre der Firma "Sanitär Ottenbruch" ein Brand entstanden ist. Da sich der Brand rasch ausgebreitet hat und es zu einer starken Rauchentwicklung kam, konnten sich insgesamt 7 "Arbeiter" nicht mehr ins Freie retten. Daher war die erste Aufgabe, die "Verletzten" (gespielt von den Mitgliedern unserer Jugendfeuerwehr) zu retten. Die Trupps unter Atemschutz hatten dabei keine leichte Aufgabe, denn zum Teil waren die "Verletzten" von umgekippten Rohren "verschüttet" oder von heruntergefallenen Kartons bedeckt.


Am Beginn der Rauchgrenze. Hinter der Türe wird es gefährlich!
 


Der erste "Verletzte" ist gefunden
 

Für einen Trupp war eine ganz knifflige Aufgabe vorbereitet. Ein in einem engen Rohrlager eingeschlossener "Schwerverletzter" klagte über heftige Schmerzen im Rücken, sodass bei der Rettung enorm vorsichtig vorgegangen werden musste, da der Verdacht bestand, dass sich dieser eine Wirbelsäulenverletzung zugezogen hatte.

Zwischenzeitlich wurde vor dem Gebäude die Abschirmung der nahegelegenen Tennishalle mit einem "Hydroschild" vorgenommen. Auch musste das Dach überwacht werden, um eine Ausbreitung des "Brandes" zu verhindern.


Ein weiterer "Verletzter" wird gerettet



Unter Rohren versteckt wurde noch ein "schwerverletzter" gefunden


Trotz "Rauch" muss die Rettung von Verletzen innerhalb des Trupps reibungslos funktionieren.

Nachdem alle 7 "Verletzten" gerettet und wie durch ein Wunder wieder voller Tatendrang waren widmete man sich noch der "Brandbekämpfung" im inneren des Gebäudes.

Nach ca. 1 1/2 Stunden war dann der "Brand " gelöscht. Nachdem dann wieder alles aufgeräumt war, konnte man ins Rettungszentrum einrücken.

Bei der anschließenden Besprechung hob Kommandant Gerhard Fuchs hervor, dass die beiden Zugführer eine sehr gute Übung vorbereitet hätten und auch die Durchführung zu keinen großen Beanstandungen Anlass gegeben habe.

   


Unsere "Verletzten" von der Jugendfeuerwehr


Jetzt geht es ans Aufräumen

 

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