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Atemschutzübung auf der
Übungsstrecke der Flughafenfeuerwehr am 4. November 2002 |
| Jedes Jahr
müssen alle Atemschutzträger eine Übung auf einer Atemschutzbahn
absolvieren. Ziel dieser Übung ist es, die Kameraden zu prüfen, ob sie in
Stresssituationen richtig reagieren und ob sie in der erforderlichen
körperlichen Verfassung sind, einen Einsatz unter Atemschutz durchzuführen.
Deshalb wird bei einer solchen Übung bis an die Leistungsgrenzen der
Feuerwehrleute gegangen. Die Prüfung läuft immer nach dem gleichen Schema ab. Zuerst wird nach dem Anlegen der Atemschutzgeräte eine Strecke von 100m auf dem Laufband bei einer Geschwindigkeit von 6 km/h zurückgelegt. |
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Danach muss ein Gewicht von 15 kg insgesamt 15 mal auf eine Höhe von mindestens 1,6 m gezogen werden. Diese Übung wird am einem Gerät, das man "Hammer" nennt, absolviert. Selbstverständlich erfolgt die Versorgung mit Atemluft auch bei diesem Gerät ausschließlich aus den Atemschutzgeräten. Zu Beginn wird vom Prüfer genau der Druck in den Flaschen aufnotiert. Dieser beträgt bei vollen Flaschen zwischen 280 und 300 bar. |
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Nachdem die Feuerwehrleute diese Tortur hinter sich gebracht haben, geht es
noch auf die "Endlosleiter". Hier werden die letzten Kraft- und Luftreserven
aus den Kameraden herausgeholt. Auf diesem nicht enden wollenden
Sprossenungetüm müssen insgesamt 30 Meter zurückgelegt werden. Danach ist
die Prüfung beendet. Zum Schluss wird noch der in den Flaschen befindliche
Restdruck aufgenommen. Anhand dieser Differenz kann man den Luftverbrauch
errechnen. Dieser muss sich innerhalb einer bestimmten Bandbreite bewegen.
Sofern dies der Fall ist, erhält der "Prüfling" eine Stempel in seine
Unterlagen und hat bewiesen, dass er für den Atemschutz tauglich ist.
PS: Am heutigen Abend haben es alle Kameraden geschafft, ihren heißbegehrten "Stempel" zu kriegen. |
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