18.9.2005

           

Familienwandertag am 17. September 2005

nach Ulm

 

 
In diesem Jahr führte uns unser Familienwandertag nach Ulm an der Donau. Zwischen 9:52 und 9:56 stiegen alle Teilnehmer an den verschiedenen Haltestellen der Buslinie 120 ein und machten sich auf den Weg nach Esslingen. Dort fuhr um 10:44 der Interregio nach Ulm ab. Nach einer einstündigen Fahrt kamen wir dann in Ulm an. Obwohl es in der Nacht auf Samstag stark geregnet hatte, zeigte sich Petrus mal wieder von seiner guten Seite. Es war zwar recht kalt, aber ab und zu zeigte sich doch noch die Sonne, vor allem war es aber trocken.

Nach unserer Ankunft hatte wir dann bis 13:00 Zeit, um die Läden bzw. den Wochenmarkt zu inspizieren. Wer wollte, konnte auch die ca. 780 Stufen auf den Turm des Ulmer Münsters erklimmen. (Mir ist jedoch nicht bekannt, dass jemand diese Möglichkeit genutzt hat)

 


Die Ankunft in Ulm
 


Warten auf die Stadtführung

Um 13:00 begann dann die Stadtführung. Vom Münsterplatz aus ging es durch das Fischerviertel und das Gerberviertel hinunter zur Donau. Auf der alten Stadtmauer liefen wir dann weiter bis zum Metzgerturm. Von dort aus ging es am Rathaus vorbei zum Münster. Auf dem gesamten Weg wurden uns durch die beiden kundigen Stadtführerinnen die Sehenswürdigkeiten der Stadt  gezeigt. Ebenso erhielten wir Erläuterungen über die "berühmten Persönlichkeiten" der Stadt, vor allem über den Schneider von Ulm und den "Ulmer Spatz".

Im Ulmer Münster erhielten wir noch massig Informationen über die Geschichte der Kirche und die einzelnen Bauphasen. Danach hätte nochmals die Möglichkeit bestanden, die fantastische Aussicht vom Turm zu genießen. Aber auch diesmal hatten alle eine plausible Erklärung, warum man auf den tollen Blick verzichtete.

Als die Stadtführung um 15:00 zu Ende war, bestand für alle nochmals die Gelegenheit, Ulm auf eigene Faust zu erkunden. Manche (vor allem unsere Frauen) nutzen die Gelegenheit zu einer ausgiebigen "Shopping Tour". Der Rest war von dem langen Stadtrundgang dermaßen erschöpft, dass nur noch der Besuch einer der zahlreichen urigen Gaststätten der Ulmer Innenstadt wieder Leben in die ausgedörrten Körper zurückbringen konnte.  Da wir einige "Ulmexperten" in Form von altgedienten "Neuhäuser Hexen" dabei hatten, war es kein Problem, die richtigen Lokale auf Anhieb zu finden.

Frisch gestärkt raffte sich dann der eine oder andere doch noch zu einem weiteren Bummel durch die Straßen der Stadt auf,  bevor wir uns dann alle um 18:00 zum Abendessen trafen.


Im Fischerviertel in Ulm


In gemütlicher Runde

In der gemütlichen Gaststätte "Weinkrüger" konnten sich dann alle nochmals für die Heimfahrt stärken. Dort fand auch jeder das richtige für sein leibliches Wohl.

Frohgelaunt trafen wir uns dann alle um 20:00 Uhr wieder am Bahnhof in Ulm, von dem aus uns der Interregio zurück nach Esslingen bringen sollte. Dieser fuhr dann auch pünktlich um 20:11 in Ulm ab.

Beim nächsten Halt in Amstetten kurz vor der Geislinger Steige hörten wir dann über die Lautsprecher des Zuges eine nicht ganz erfreuliche Meldung. Der Zugführer meinte: "aufgrund eines technischen Problems eines vorausfahrenden Güterzuges verzögert sich die Weiterfahrt auf unbestimmte Zeit".

Na sauber!! Normal ist man gewohnt, dass solche Meldungen mit "um 20 Minuten" oder "um 1 Stunde" enden, aber was bedeutet "auf unbestimmte Zeit"? Wir machten uns schon darauf gefasst, nun etliche Stunden im Zug festzusitzen. Es wurden auch schon die Notrationen an ess- und trinkbarem begutachtet, um die Zeit zu überbrücken. Doch wider Erwarten setzte sich der Zug nach ca. 15 Minuten wieder in Bewegung. und wir konnten unsere Heimreise fortsetzen. In Esslingen stiegen wir dann um 21:25 aus dem Zug. Leider war der eigentlich geplante Omnibus um 21:17 bereits nach Neuhausen abgefahren. Somit mussten wir den nächsten Bus um 22:17 nehmen. Die Wartzeit wurden von den meisten zu einem kleinen Rundgang durch das Dick-Areal genutzt. Gegen 22:45 kamen wird dann in Neuhausen an und konnten sagen, dass ein gemütlicher und schöner Ausflug zu Ende gegangen ist.


Auf der Heimfahrt


 

 
 


 

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