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Großübung in Stetten am kalten Markt am 10. und 11. September 2004
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| Am 10. und 11.
September 2004 fand eine Großübung verschiedener Rettungsorganisationen auf
dem Truppenübungsplatz in Stetten am kalten Markt statt, an der auch die
Freiwillige Feuerwehr Neuhausen teil nahm.
Hier nun den offizielle Bericht des Landratsamtes Esslingen über den verlauf der Großübung: |
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Einheiten des Katastrophenschutzes aus drei verschiedenen Landkreisen stellten am Wochenende ihr Können unter Beweis. Beteiligt waren insgesamt 260 Angehörige des THW, des DRK und der Feuerwehr, die am Freitag um 17 Uhr mit über 60 Fahrzeugen von ihren Standorten aus zum Truppenübungsplatz Stetten am kalten Markt ausrückten. Die Übungsannahme ging von zahlreichen Wald- und Flächenbränden im Zollern Alb-Kreis aus, die zur Auslösung eines Katastrophenalarms führten. Zur Unterstützung der örtlichen Einsatzkräfte wurden daraufhin aus den Landkreisen Esslingen, Göppingen und dem Rems-Murr-Kreis weitere Katastrophenschutzeinheiten angefordert. Die Einheiten trafen gegen 20 Uhr an den für sie vorgegeben Meldepunkten ein. |
| Innerhalb der
allgemeinen Übungslage kam es zu weiteren unterschiedlichen Schadensfällen,
die zu beheben waren. Schwerpunkte waren die Menschenrettung mit
anschließender Versorgung der Verletzten sowie Brandbekämpfung und
sichersteIlen des Brandschutzes. Parallel musste bei allen Einsatzstellen
eine Ausleuchtung installiert werden. "Mit dieser Übung sollte, die
Zusammenarbeit in großen, unterschiedlich zusammengesetzten Einheiten
trainiert und überprüft werden. Dass jeder Einzelne sein Handwerk versteht
und mit seinem Handwerkszeug umgehen kann, wird vorausgesetzt. Bei größeren
Übungen beobachten wir immer wieder, dass die Kommunikation über den eigenen
Bereich hinaus klemmt," berichtete Mathias Dewald, Ortsbeauftragter beim THW
Neuhausen a.d.F., in dessen Händen die Gesamtleitung lag.
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Bei einer eingespielten Lage kam es, ausgelöst durch einen Wohnhausbrand, zu einem Zusammenstoß zwischen einem Regionalzug und einem Linienbus. Durch die hohe Zahl der angenommenen Verletzten war hier insbesondere das DRK gefordert. "Der Truppenübungsplatz in Stetten ist für derartige Übungen ideal. Bei den innerhalb von Ortschaften durchgeführten Übungen gibt es durch die verständlicherweise eingeschränkte Bewegungsfreiheit Übungskünstlichkeiten, die wir auf dem Truppenübungsplatz in Stellen nicht hatten," berichtete Michael Luick, der vom DRK den Übungsablauf mitgestaltete. |
| Um auch den
eingesetzten Feuerwehren sowohl in dieser Nacht als auch am Samstag eine
echte Herausforderung zu bieten waren aufwändige Vorbereitungen von Uwe
Thiele und Guido Hämmerle zu leisten. An Pyrotechnik wurde ebenso wenig
gespart wie an den eingebauten Schwierigkeiten in Bezug auf die
Rettungsmöglichkeiten. Laufend wurden Situationen eingespielt, die den
Feuerwehrmännern die Rettung erschwerten. Alle Sinne durch Rauch, Feuer, und
gute Mimen sollten angesprochen werden, und wer die Übungen von Uwe Thiele
kennt, der weiß dass die Unterschiede zum Realeinsatz vom Laien kaum zu
erkennen sind. Allerdings war der Regen, der gegen 12 Uhr eingesetzt hatte
nicht geplant. Wie sagt man so schön: "Ort, Zeit und Wetter wie gegeben"
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Alles in allem war die Übung für alle Teilnehmer ein Erfolg. Jeder trug "seine" Erkenntnis nach Hause. Die organisationsübergreifende Kameradschaftspflege am Abend erbrachte das notwendige "Wir-Gefühl" -und Schlafmangel... |
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