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der Gemeinde Neuhausen am 20.7.2003 |
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In diesem Jahr feiert die Gemeinde Neuhausen auf den Fildern ihr 850 jähriges bestehen. Aus diesem Grund fand am 20. 7. 2003 ein großer historischer Umzug statt. Da die Feuerwehr eng mit der Gemeinde verbunden ist, durften wir an diesem Ereignis auch nicht fehlen. Nach umfangreichen Vorarbeiten, die unser Rudolf Bayer organisiert hat, trafen wir uns um 13:00 Uhr im Rettungszentrum. Zuvor hatten wir uns aus eigenen Beständen sowie aus Beständen der Kameraden aus Sielmingen und von den Feuerwehroldtimerfreunden Esslingen mit alten Uniformen eingedeckt. Von den Feuerwehroldtimerfreunden Esslingen erhielten wir auch ein "Hydrophor" aus dem Jahre 1901. |
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Als sich der Umzug gegen 14:30 in Bewegung setzte, hatten
wir eigentlich alle schon genug! Denn Petrus meinte es an diesem Tag
besonders gut mit seinen "Neuhäusern". Die Sonne scheinte unbarmherzig und
ließ das Thermometer auf Werte um 38 Grad steigen. Es kann sich, glaube ich,
jeder vorstellen, dass dies nicht gerade das richtige Wetter ist, um sich in
Uniformen aus dickem Filzstoff, die dazu auch noch schwarz sind, wohl zu
fühlen. Aber wir von der Feuerwehr sind erstens Hitze gewohnt zu zweites hat
die Feuerwehr ja viel mit Wasser zu tun.
Dies nutzten wir dann auch kräftig, um die Besucher und uns selber mit dem kühlen Nass aus unseren Kübelspritzen zu erfrischen. |
| Da die Kübelspritzen aber nur relativ wenig Wasser abgeben (Inhalt ca. 10 Liter) kamen wir noch auf die Idee, mit dem Standrohr aus dem Steigerwagen und einen C-Rohr für noch mehr Erfrischung zu sorgen. Normalerweise sind Zuschauer eines Umzuges ja nicht gerade begeistert, wenn sie von ein paar "Halbwilden" nassgespritzt werden. An diesem Tag jedoch war kein Zuschauer da, der sich nicht über ein nasses Hemd oder T-Shirt gefreut hat. Wir wurden sogar von den Zuschauern regelrecht aufgefordert, sie mit Wasser zu bespritzen. |
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Am Abend wurde dann von der Bürgergarde und dem Musikverein ein "Großer Zapfenstreich" auf dem Schoßplatz vor dem Rathaus aufgeführt. Hier hatten wir die ehrenvolle Aufgabe, dem ganzen als Fackelträger noch eine weitere festliche Note zu geben. Dieser Aufgabe sind wir gerne nachgekommen. |